Geschafft! (08.010.2011)

Vor allem, weil der Start bei den Ironman World Championchips 2011 auf Hawaii aufgrund  des Radunfalls fünf Wochen zuvor fraglich war, bin ich nun um so glücklicher über die Zeit das Ergebniss: 9:01,41 Stunden, 41. Platz gesamt (Profis und Amateure),  4. Platz in der Altersklasse M30, zehnt bester Amateur, zweitbester deutscher Amateur.
Obwohl mich die Schulterverletzung (Folge des Radunfalls) beim Schwimmen nicht mehr beeinträchtigte, hatte ich doch einen Trainingsausfall in meiner schwächsten Disziplin. Eine Zeit von 1:00,49 Stunden für die 3,8 Kilometer im welligen Pazifik ist unter diesen Umständen sehr zufriedenstellend. Auf den 180 Kilometern durch die heiße und windige Lavawüste Hawaiis, versuchte ich zunächst meinen eigenen Rhythmus zu finden und mich aus den Pulks der anderen Athleten herauszuhalten, da das Windschattenfahren verboten ist. Die Radzeit von 4:46,58 Stunden war die siebt schnellste meiner Altersklasse.  Erstmalig konnte ich mir in einem Ironman die Kräfte auf dem Rad so gut einteilen, dass ich nicht völlig entkräftet auf die abschließenden 42,195 Laufkilometer  ging. Die Hitze und Einsamkeit in den Lavafeldern sorgten trotzdem dafür, dass der Marathon  alles andere als einfach war. Anfangs konnte ich zwar weiter Plätze gutmachen, im berüchtigten Energie Lap, dem Wendepunkt der Lauftrecke wo die Hitze besonders zu spüren ist, da sich dieser Bereich unterhalb des Meeresspiegels  befindet, musste ich jedoch Gehpausen einlegen. Wieder oben auf dem Highway angekommen, fand ich meinen Rhythmus schnell wieder und konnte mir auf der Zielgeraden mit der viertbesten  Laufzeit in 3:07,46 Stunden noch den 4. Altersklassenplatz erspurten. Da hier auf Hawaii die ersten fünf Athleten auf das Podium kommen, ist dieser vierte Platz nicht wirklich undankbar, zumal ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin.

 

 

 

Gute  Form auf dem Weg nach Hawaii (14.08.2011)

Nachdem ich beim  Zweitliga Wettkampf in Schwerin den sechsten Platz erzielen und den Triathlon in Förste mit Streckenrekordzeit gewinnen konnte, stand nun das zweite Saisonhighlight nach dem Ironman Lanzarote auf dem Programm. Die 70.3  European Championchips in Wiesbaden.
Die 1,9 Kilometer Schwimmen absolvierte ich in 27:16 Minuten. Da die einzelnen Altersklassen in  separate Startgruppen unterteilt waren und wir uns schon beim Schwimmen mit  den vor uns gestarteten Athleten mischten, wusste man nicht auf welchem Platz man sich im Gesamtklassement befindet. Auf der 90 Kilometer langen Radstrecke mit 1450 Höhenmetern durch den Taunus überholte ich weiter sehr viele Athleten bis an einem langen Anstieg ein Athlet aus meiner Altersklasse zu mir aufschloss. Er hatte die Information bekommen, dass wir uns auf Platz zwei und drei unserer Startgruppe befinden. Bis zum Wechsel auf die abschließende Laufstrecke über 21,1 Kilometer absolvierten wir den letzten Abschnitt der Radstrecke gemeinsam. Auch die ersten Kilometer nach dem Wechsel liefen wir Seite an Seite, bis ich ihn ziehen lassen musste. Erst zweifelte ich an meinen Lauffähigkeiten. Hinterher stellte sich jedoch heraus, dass Jan Müller  mit einer Zeit von 1:16,53 Stunden die viertbeste Laufzeit insgesamt hatte. Mit 1:18,19 Stunden war ich jedoch nicht so langsam unterwegs wie vorerst vermutet. Mit der sechstbesten Laufzeit insgesamt ließ ich wieder einige Profis  hinter mir und belegte in einer Zeit von 4:28,21 Stunden den 13. Platz insgesamt und den dritten Platz in der Altersklasse M 30-35  hinter Jan Müller und dem Österreicher  Daniel Niederreiter, der die letzten Jahre noch als Profi startete.
Nach kurzer Erholungsphase werde ich noch beim Zweitliga Wettkampf in Grimma starten, mir über lange Rad- und Laufeinheiten  den Feinschliff für Hawaii holen und hoffen, dass am 8. Oktober  die Form stimmt.

 

 

Erfolg beim Ironman auf Lanzarote (21.05.2011)

Elfter Platz gesamt, zweitbester Amateur, Sieg in der Altersklasse und damit für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Das ist meine erfolgreiche Ausbeute beim Ironman Lanzarote 2011.

Bereits als ich die 3,8 km lange Schwimmstrecke in neuer Bestzeit von 51:38 Minuten absolviert hatte, wusste ich, dass es ein gutes Rennen werden würde. Trotzdem hieß es zunächst auf der 180km langen Radstrecke nicht zu überzocken. Gilt doch der Rundkurs um die gesamte Insel  aufgrund der 2500 Höhenmeter und des extremen Windes zu den härtesten überhaupt. Nach und nach arbeitete ich mich weiter nach vorne, bis auf den elften Platz. Dann machten sich doch die fehlenden langen Radtrainingseinheiten bemerkbar, so dass ab Kilometer 130 die Kraft schlagartig nachließ. Bis zum Wechseln auf die abschließenden 42 Laufkilometer büßte ich so wieder sieben Plätze ein. Die Radzeit von 5:18  Stunden ist trotz allem noch im Soll.
Obwohl die ersten Laufmeter extrem schwer fielen, kam ich schnell in einen guten Laufrhythmus, konnte wieder einige Plätze gut machen und mit einer Marathonzeit von 3:05 Stunden und 9:22 Stunden gesamt als elfter die Zielline überqueren. Damit habe ich die Qualifikation für den Ironman Hawaii im Oktober sicher. Nach einer kurzen Regenerationsphase folgt dann die Vorbereitung auf Triathlon Wettkämpfe  in der zweiten Bundesliga für den VfL Wolfsburg  und  der Europameisterschaft über die halbe Ironmandistanz (70.3) in Wiesbaden.

 

 

Streckenrekord beim  Wolfsburger Crossduathlon (06.03.2011)

Über 5,4 km Laufen – 18 km Radfahren – 5,4 km Laufen konnte ich mit Bestzeiten auf allen drei Teilstrecken den Crossduathlon in Wolfsburg gewinnen. Der zweitplatzierte, Mountainbike Landesmeister Volker Lutz, kam mir auf dem Rad zwischenzeitlich zwar gefährlich nahe, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. So konnte ich mit ca. zwei Minuten Vorsprung einen ungefährdeten Sieg feiern. Die Radform ist, zumindest über die kurze Distanz, bereits schon sehr gut, was auch eine kürzlich durchgeführte Leistungsdiagnostik bestätigte. Nun müssen die Kilometer her, um auch die Power auf die 180 km beim Ironman auf Lanzarote am 21. Mai zu bringen.

Foto: Stefan Fengler http://home.wolfsburg.de/stefanfengler/

 

Saisonziel erreicht (31.10.2010)

Nun ist es geschafft, das klar definierte Saisonziel hab ich beim Frankfurt Marathon erreicht: Mit 2:27,53 Stunden blieb ich recht deutlich unter der 2:30 Stunden-Schallmauer.
Große Ankündigungen sind eigentlich nicht mein Sache. Dennoch habe ich bereits Ende letzte Saison das Ziel, den Marathon unter 2:30 Stunden laufen zu wollen, klar und öffentlich definiert.
Die wochenlange Konzentration auf das reine Lauftraining und Ausbau der langen Läufe  auf bis zu 36 Kilomater im flotten Tempo mit Endbeschleunigung und die Tempodauerläufe waren der Schlüssel für den Erfolg.
So legte ich mir selbstbewusst die Zwischenzeitentabelle auf ein Durchschnittstempo von 3:30 Minuten pro Kilometer aus. Dieses Tempo bedeutet eine Zielzeit von 2:28 Stunden. Also noch etwas Puffer auf die 2:30 Stunden. Nach einem flotten Anfangstempo pendelte sich der Rhythmus auf, oder sogar leicht unter der Marschroute ein. Zum Schluss wurde ich nur unwesentlich langsamer. Das konstante Renntempo, das gute Wetter und einige gleich starke Begleiter im Wettkampf waren sehr hilfreich auf dem harten Weg zum ersehnten Ziel.
Nach eine kurzen Saisonpause geht es aber bald weiter mit der Vorbereitung auf den Ironman auf Lanzarote, bei dem ich mir erhoffe die Hawaii-Quali zu erkämpfen. Weitere Ziele für 2011 sind die 70.3 Europameisterschaften in Wiesebaden und der Ironman auf Hawaii.

 

Sieg und Streckenrekord in Wolfsburg (05.09.2010)

In 1:10,33 Stunden konnte ich den Wolfsburger Halbmarathon in neuer Streckenrekordzeit für mich entscheiden. Im Vorfeld hatte der Pole Wojciech Gajny groß angekündigt die 21,1km in mindestens 1:09 Stunden zu absolvieren. Mein Zeitplan war mit 3:20 Minuten pro Kilometer auf 1:10 Stunden ausgerichtet, so versprach es ein spannendes Rennen zu werden. Zu meiner Überraschung konnte der Pole  bereits ab Kilometer drei meinem Tempo nicht mehr folgen und ich war die restliche  Zeit auf mich alleine gestellt. Da der Lauf als Formtest  für meinen Marathonstart am 31. Oktober in Frankfurt  geplant war, drückte ich weiterhin auf das Tempo und konnte meine Zeitvorgaben sehr gut einhalten. Die langen Läufe und vermehrten Gesamtumfänge machten sich also bezahlt. Formtest bestanden. Wenn ich verletzungsfrei die nächsten Wochen weiter trainieren kann, blicke ich optimistisch auf den Frankfurt Marathon und mein Ziel, diesen unter 2:30 Stunden zu absolvieren.

Danke für die schnellen Schuhe

 

Erfolg bei der deutsche Triathlon-Meisterschaft (06.06.2010)

Platz 5. gesamt und der deutsche Meistertitel in der TM 30, das ist mein erfreuliches Resultat beim Mönchshof Triathlon in Kulmbach über 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen.

Nach dem Schwimmen ging ich zeitgleich mit Favoriten wie dem Vorjahressieger Stefan Schmid, Clemens Coenen und Wolfgang Teuchner auf die Radstrecke. Vor uns befanden sich noch unter anderem die Top Sieganwärter Markus Fachbach und Horst Reichel. Nachdem Teuchner ein Anfangstempo vorlegte, dass keiner von uns halten konnte, organisierten Clemens und ich die Jagd auf die Spitze. Stefan Schmid hängte sich, im fairen Abstand, an unsere Hinterräder. Nach der Hälfte der anspruchsvollen Radstrecke hatten wir dann den Profi des Commerzbank Teams, Markus Fachbach, eingeholt. Vor uns befanden sich nun nur noch Teuchner und Reichel. An dem sechzehn prozentigen Anstieg, der drei Mal zu absolvieren war, passierte es dann. Ich bekam eine vier minütige Zeitstrafe wegen Windschattenfahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich sicherlich keine vorgeschriebenen zehn Meter Abstand zu Fachbachs Hinterrad, aber jeder weis, dass das der Effekt des Windschattens am Berg  kaum vorhanden ist. Mit gehöriger Wut im Bauch, vor allem über meine eigene Unachtsamkeit, attackierte ich Ende der Radstrecke und fuhr vor Clemens, Fachbach und Schmid, mir der drittbesten Radzeit des Tages, in die Wechselzone ein, in der ich dann meine vierminütige Zeitstrafe absitzen musste. Für die dann folgenden zwanzig Laufkilometer benötigte ich 1:13,59 Stunden und konnte damit Athleten wieder einholen, die während meiner Strafzeit an mir vorbeizogen und kam dem lange Zeit Führenden, Wolfang Teuchner, immer näher. Als ich auf dem letzten Kilometer nur noch 50m Abstand zu ihm hatte, bemerkte er mich, erhöhte noch einmal das Tempo, so dass er sich doch noch mit 20 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten konnte. Der deutsche Meistertitel in der Altersklasse und der fünfte Gesamtrang sind schon zufriedenstellend. Zu spekulieren, was ohne die Zeitstrafe möglich gewesen wäre, bringt nichts. Aus solchen Fehlern ziehe ich meine Lehren und blicke positiv gestimmt auf die nächsten Wettkämpfe. Diese werde ich in der 2. Bundesliga mit dem Triathlon Team des VfL Wolfsburg in Gütersloh und Grimma im Rahmen absolvieren.

 

Sieg beim SCF-Lauf (28.05.2010)

Hügelig und daher nicht besonders schnell zu laufen waren die 10km des SFC-Laufes in Wolfsburg. Mit der Zeit von 32:45 Minuten bin ich daher sehr zufreiden. Von
Anfang an drückte ich auf das Tempo, um eine Woche vor den deutschen Triathlon Meisterschaften über die Mitteldistanz zu testen, wie die Laufform ist. Fazit: Test bestanden, Sieg vor Ulrich Petri und Konstantin Bachor vom VfL Wolfsburg.

 

Erneuter Sieg beim Duathlon in Hohegeiß (09.10.2010)

Wie im letzen Jahr nutzte ich den Duathlon in Hohegeiß im Harz als Formtest vor den großen Wettkämpfen. Nach kontrolliertem ersten Lauf über zehn Kilometer, gab ich auf der vierzig Kilometer langen, bergigen Radstrecke richtig Gas. Mit einem komfortablen Vorsprung von acht Minuten auf den Vorjahres-Zweiten, Ulrich Konschak, ging ich auf die abschließenden fünf Laufkilometer. Nach 2:06 konnte ich mich als „Harzman 2010“ feiern lassen und blicke nun mit voller Zuversicht auf mein erstes Triathlonhighligt der Saison, der deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Kulmbach Anfang Juni.   

 

Strongman Run in Weeze (18.04.2010)

Mal einen anderen Saisoneinstand gab ich beim Strongman Run in Weeze. Nur zum Spaß wollte ich teilnehmen. Nachdem sich Kollegen aus meinem neuen Verein, dem VfL Wolfsburg, die Laufgruppe aus meiner alten Heimat Osterode und sogar Freunde die sonst nichts mit Ausdauersport am Hut haben sich für den „härtesten Crosslauf“ angemeldet und mich zum mitmachen bewegt haben.
Der Spaß stand auch im Vordergrund, aber spätesten an der Startline kam der Ehrgeiz hinzu, sich im vorderen Feld zu platzieren. Immerhin waren mir der Zweite des letzten Jahres, Vereinskamerad  Mirko Appel  und der Sieger der letzten  beiden Jahre, Knut Höhler gut bekannt.  Mit Kasten Kruck und Alexander Lubina waren weitere Top-Läufer mit Strongman Run Erfahrung am Start. Dementsprechend hoch war das Anfangstempo auf der den ersten Metern der zwei Mal zu durchlaufenden Rundstrecke, die mit vielen Hindernissen, Matsch-,  Sand- und sogar Schwimmpassagen gespickt war. Bereits am ersten Hinderniss, vier 7 Meter hohe, grasbewachsene „Bunker“ mit extremen Steigungen und Gefällen, demonstrierte Knut warum er in den letzten beiden Jahren nicht zu schlagen war. Nur knapp hinter ihm ging ich in die erste Steigung, oben angekommen, sah ich ihn bereits wieder auf dem nächsten Bunker. Keine Ahnung wie der Junge das gemacht hat. Im weiteren Verlauf des Rennens befand ich mich, zeitweise gleichauf mit Vereinskollege Valentin Harwardt, auf Platz sechs bis sieben. Bei Wasserhindernissen konnte ich von meinen Triathlon-Erfahrungen profitieren an den Bergen habe ich teilweise verlogen. In der letzten Runde konnte ich noch zwei Athleten überholen, dafür musste ich kurz vor dem Ziel noch den Schweizer Berglauf- und Cross-Spezialisten, Gabriel Lombriser ziehen lassen. Nach harten 23 Kilometern und einer Zeit von 1:46,38 Stunden, bin ich mit dem sechsten Rang durchaus zufrieden. Wusste ich doch im Vorfeld gar nicht was auf mich zukommt. Falls ich im nächsten Jahr wieder in Weeze starten sollte, bin ich nun vorgewarnt. Ich würde an meinen Schwächen arbeiten und dann eine noch bessere Platzierung anstreben. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen. Vorerst konzentriere ich mich auf die kommende Triathlon-Saison und auf einen schnellen Marathon im Oktober.  

 

Trainigslager auf Fuerteventura und Mallorca (Februar 2010)

Vom 02. bis zum 21. Februar war ich als Touguide mit Hannes Hawaii Tours auf Fuerteventura. Da meine Verpflichtungen vor Ort viel Zeit in Anspruch genommen haben, konnte ich nicht viel selber trainieren. Dafür waren die Einheiten, die ich für mich absolvieren konnte, von recht guten Trainingspartnern begleitet. Die Profi-Triathleten Sebastian Kienle, Clemens Coenen, Konstantin Bachor und die Jungs vom Commerzbank sorgten für die richtige Intensität. Insgesamt war es eine schöne Zeit mit dem Team von Hannes und den Jungs von Skinfit. Und: Bei dem heftigen Winter tat die Sonne Fuerteventuras richtig gut.

In den Osterferien begleitete ich das traditionelle Trainingslager des niedersächsischen Triathlon-Landeskaders als Landestrainer. Dieses Jahr meinte es der Wettergott gut mit uns, so dass wir alle Einheiten wie geplant absolvieren konnten. Bis auf die Schwimmeinheiten nahm ich auch selber an den Trainigsmaßnahmen teil. Am Ruhetag für die Athleten absolvierten wir Trainer eine lange Radtour durch die Berge. Trotz voller Tage und der Last die Verantwortung für die "chaotischen" Jugendlichen zu tragen, konnte ich selber sehr gut trainieren. Eine Ruhepahse nach diesen zwei Wochen ist nun wohl verdient und dringend nötig.

 

Neuer Laufschuh-Partner

In diesem Jahr werde ich mit einem neuen Ausrüster für Laufschuhe und Laufbekleidung auf die Jagd nach neuen Bestzeiten gehen. Der Sportfachhandel "Sport 2000" in Fallersleben und Wolfenbüttel hat mir die Partnerschaft mit der Firma Brooks vermittelt.

 

Hawaii 2009 (10.10.2009)

Zwar konnte ich das Optimalziel - unter die ersten 100 Athleten zu finishen- nicht erreichen, mit einer Zielzeit von 9:40, dem 146. Gesamtplatz und dem 18. in meiner Altersklasse bin ich trotzdem zufrieden. Beim Schwimmmen über 3,8 km gingen alle 1900 Amateur-Athleten gleichzeitig an den Start. Dementsprechend hart waren die Positionen auf den ersten Metern umkämpft. Mit einer Zeit von 1:02 Std. erreichte ich wieder den Pier in der Bucht von Kona. Für meine Verhältnisse eine gute Ausgangsposition für die nächsten zwei Disziplinen.
Auf der legendären Radstrecke über 180 km durch die Lavawüste bekam man einen ersten Eindruck davon, warum der Ironman auf Hawaii zu den härtesten der Welt zählt. Hitze und böiger Wind machten allen Athleten zu schaffen. Nach der Hälfte der Radstrecke habe ich das Tempo erhöt und viele Athleten überholt. Auf den letzten 30 km musste ich dafür jedoch Tribut zollen. Der erste Einbruch kombiniert mit starkem Gegenwind stellten die mentalen Fähigkeiten, sich zum Weitermachen zu motivieren, auf eine harte Probe. Eine gute Radzeit von 5:02 Std. hätte ich im Vorfeld jedoch nicht erwartet.      
Der abschliessende Marathon war eine Mischung aus Qual und Genuss. Die Hitze war erdrückend und der Highway schier unendlich. Das kalte Wasser an den Verpflegungsstellen brachte nur eine kurze Abkühlung. Aber genau das hatte man im Vorfeld ja erwartet und prägt den Wettkampf auf Hawaii. Soweit es mir möglich war habe ich versucht diese Eindrücke aufzunehmen und zu "geniessen". Auch der Austausch mit anderen Leidensgenossen war sehr Interessant. Ab Kilometer 20 musste ich ständig Gehpausen einlegen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt habe ich von dem Ziel, die Top 100 zu erreichen Abschied genommen und mich auf das finishen konzentriert. Den langsamsten Marathon meiner Karriere beendete ich in 3:25 Std. Aber ich habe es geschafft.
Alles in Allem war diese Reise ein besonderes Erlebniss. Die Aussage "einmal Hawaii und dann nie wieder" muss relativiert werden. Wenn auch nicht im nächten Jahr aber: Ich komme wieder. Ich weiss, es geht besser.
Die Top 100 auf Hawaii steht nun neben dem Ziel den Marathon unter 2:30 Std. zu Laufen auf der Liste meiner sportlichen Ziele.

 

Sieg beim Wolfsburger Halbmarathon (06.09.2009)

Hawaii kann kommen. In 1:11 konnte ich den Wolfsburger Halbmarathon vor Trainingskamerad Mirko Appel  gewinnen. In einem Schnitt von ca. 3:20 Minuten pro Kilometer liefen wir gemeinsam Seite an Seite bis Kilometer fünfzehn.  Dann musste Mirko abreißen lassen und ich die restlichen Kilometer alleine absolvieren. Die Zielzeit ist zwar zwei Minuten langsamer als meine Bestzeit, trotzdem bin ich damit sehr zufrieden, da die Strecke nicht zu den Schnellsten zählt und ich mich ja mitten in der Hawaiivorbereitung befinde.
Zum Glück spielt das Wetter zur Zeit mit, so dass ich die wichtigste langen Einheiten sehr gut umsetzen kann.  Nun bin ich heiß auf Hawaii. Die Form stimmt und nach so einer langen Saison freut man sich schon auf die Pause.

 

Für Hawaii qualifiziert! (12.Juli 2009)

Den Traum eines jeden Triathleten konnte ich mir am vergangenen Wochenende erfüllen, indem ich mich beim Ironman in Zürich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizierte.  Nach 3,8km Schwimmen in 58:59 Minuten, 180km Radfahren in 4:49 Stunden und 42,2km Laufen in 3:08 Stunden blieb die Uhr im Ziel bei 8:59 stehen.
Nachdem beim Schwimmen im Zürichsee und Radfahren im bergigen Alpenvorland alles nach Plan lief, sollte beim abschließenden Marathonlauf die Dreistundengrenze fallen. Die ersten Zwischenzeiten waren sehr vielversprechend als ich bei Kilometer 25 für das hohe Anfangstempo Tribut zollen und  sogar Gehpausen einlegen musste. Bis zu diesem Zeitpunkt befand ich mich  auf einem ausgezeichneten 13. Gesamtrang und dem 2. Platz in meiner Altersklasse. Obwohl ich in dieser Schwächephase viel Zeit und Plätze  einbüßte,  fing ich mich auf den letzten zehn Laufkilometern wieder und erreichte als Gesamt 22. und vierter meiner Altersklasse TM 30 das Ziel, 29 Sekunden hinter dem Drittplatzierten.   Das reichte für einen der heiß begehrten Startplätze  für den am 10. Oktober auf Hawaii stattfindenden Triathlon-Mythos.  Zur Vorbereitung nutze ich den Halbmarathon am 6. September in Wolfsburg.

>> Hier ein Zeitungsbericht <<

 

Erneut bester Amateur beim 70.3 in Rapperswil-Jona /Schweiz (06.06.09)

Nach 2007 konnte ich mich nun erneut beim 70.3 Ironman in Rapperswil-Jona / Schweiz als bester Amateur in Mitten des internationalen Profifeldes platzieren. Als Gesamt 14er war ich  bester Deutscher und Altersklassen-Sieger in der AK-30.

28:46 Minuten für die  1,9 km Schwimmen im kalten Zürichsee bildeten eine solide Grundlage in meiner schwächsten Disziplin. Auf der zwei Mal zu durchfahrenden, anspruchsvollen Radrunde machte  ich schnell einige Plätze gut und schloss zu den Führenden meiner Startgruppe auf. Gemeinsam absolvierten wir im geforderten Mindestabstand von 10 Metern die 90 Radkilometer, so dass ich nach 2:19 Stunden auf die abschließende Lauftrecke über 21,1 km ging. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht auf welchem Gesamtplatz ich mich befand, da meine Altersklasse 25 Minuten nach den Profis gestartet wurde. Als ich dann jedoch den späteren Sieger Ronnie Schildknecht überholte, der sich bereits auf der zweiten Laufrunde befand, war klar dass mein Lauftempo nicht so schlecht sein konnte.  1:17 Std. für die Halbmarathondistanz, immerhin die sechst beste Gesamt nur eine Minute langsamer als die  beste Laufzeit des Tages, waren der Schlüssel für den Erfolg. Jetzt gilt es noch etwas an der Form zu feilen, damit ich am 12. Juli beim Ironman in Zürich mein Jahresziel, die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii, erreiche.

 

2. Platz im Bundesligawettkampf (30.05.09)

Beim Wettkampf der 2. Triathlon Bundesliga Nord in Herscheid konnte ich über 250m Schwimmen, 10km Radfahren und 1,7km Laufen ungeahnte „Sprintqualitäten“ unter Beweis stellen und Zweiter werden.
Im Sekundentakt kamen hinter mir erfahrene Erstligaathleten ins Ziel. Dabei konnte ich sicherlich von der bergigen Radstrecke profitieren, die kein effektives Windschattenfahren zu lies.  
Am Nachmittag folgte dann der Teamwettkampf als Jagdrennen über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen. Die Startreihenfolge wurde durch die  Addition der Einzelzeiten vom Sprintwettkampf am Vormittag ermittelt. Leider wurden fünf Athleten gewertet und wir waren (Krankheitsbedingt) nur mit Vier am Start. So bekamen wir die Zeit des Letzten plus 30 sec. dazu gerechnet. Lediglich als sechzehnter gingen wir in das Rennen und konnten uns auch nicht weiter verbessern da zu allem Überfluss einem unserer Athleten auch noch die Sattelstütze gebrochen ist.

Durch  meinem Einzelergebnis  motiviert blicke ich nun erwartungsvoll auf das nächste Wochenende  wo ich beim 70.3 Ironman in Rapperwil-Jona (Schweiz) an den Start gehe.

Quelle: www.powerman-germany.org

 

3. Platz bei den deutschen Duathlon Meisterschaften (17.05.09)

Das erste Saisonhighlight  beim Powerman Germany in Falkenstein, bei dem auch die deutschen Duathlon Meisterschaften über die Langdistanz ausgetragen wurden, fand mit Rang drei bei der DM und Rang vier in der Powerman-Gesamtwertung einen versöhnlichen  Abschluss.  16km Lauf – 64km Rad – 8km Lauf bei sommerlichen 25 C° und mit etlichen Höhenmetern verlangten den Athleten alles ab.

Nach 55:04 Minuten für den ersten Lauf stieg ich, alle Favoriten in Sichtweite, als sechster auf das Rad. Das ich mich hier für das leichte Rennrad entschieden hatte, erwies sich vorerst als Vorteil. Bei dem 16 Prozentigen Anstieg am Anfang der Radstrecken schloss ich schnell zu vor mir liegenden Athleten, wie dem späteren Sieger Benjamin Rossmann, auf.   An den Flach- und Gefällstücken  konnte ich das Tempo der Athleten mit Zeitfahrrad und Scheibenrädern nicht halten, so dass ich auf den letzten Radkilometern wieder etwas Zeit verlor.  Als ich dann als fünfter nach 1:55 Std.  auf die Abschließende Laufstrecke ging, sah ich bereits knapp hinter mir Sebastian Retzlaff und Dirk Strothmann, den man vor allem auf den letzten Laufkilometern nicht unterschätzen darf.  Obwohl meine Beine brannten und mir jeder Schritt extrem schwer viel, konnte ich die Beiden auf Distanz halten und sogar noch den vor mir liegenden Dänen Sören Bystrup mit der dritt besten Laufzeit des Tages  (28:57 Min.) überholen. Den anderen ging es wohl auch nicht besser.

Nach 3:20,08 Std. erreichte ich glücklich und erschöpft als vierter das Ziel.  Der Sieger, Jason Spong aus Südafrika, wurde nicht für die deutsche Meisterschaft gewertet, so dass ich mich neben dem Vorjahressieger Zoltan Senczyszyn und dem Ironman-Profi Benjamin Rossamann  auf dem Treppchen platzieren durfte.

Quelle: www.powerman-germany.org

 

Genalprobe beim Geißman (10.05.09)

Ganz schön bergig ging es beim „Geißman“ in Hohegeiß/Harz zur Sache. 4,5km Laufen – 19km Rad – 3km Laufen mit etlichen Höhenmetern waren zu absolvieren. Also eine perfekte Genealprobe für die Deutsche Duathlon Meisterschaft im Rahmen des Powerman Germany in Falkenstein  eine Woche danach. Die Taktik  -den ersten Lauf kontrolliert angehen, dann schneller Wechsel, schnell Radfahren und den zweiten Lauf schnell anlaufen-  ging voll auf, so dass ich mit Bestzeiten in allen drei Teildisziplinen einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Vor allem die Radleistung   stimmt mich optimistisch für die bergige DM. Wer einen perfekt organisierten Wettkampf mit familiärem Flair auf voll gesperrten und sehr bergigen Strecken sucht, dem sei diese Veranstaltung wärmstens empfohlen!

Quelle: Goslarsche Zeitung

 

Gelungene Formtestes (26.04.09)

Die 10km in Leiferde im Rahmen des Wolfsburger Lauf-Cups, eine Woche nach Mallorca,  konnte ich in 32:33 Min. vor Ulrich Petri gewinnen.
Am darauf folgenden Wochenende bestätigte ich in meiner alten Heimat Osterode mit 32:37 Min. über 10km die Leistung.  Auch hier reichte es zum Sieg, ohne an die eigene Leistungsgrenze zu gehen. In der letzten Runde hat es sogar für ein Eis (Vanille), welches mir von einem Mitglied der Laufgruppe des MTV Förste gereicht wurde, gereicht.
Beim Laufcup in Allerbüttel sah das schon anders aus. Manu Schoppe aus Braunschweig, der zuvor Ulrich Petri beim Lauf in Knesebeck auf den letzten zwei Kilometern abhängen konnte, war am Start. Also versuchte ich durch ein hohes Tempo den spurtstarken Braunschweiger abzuhängen. Bei Kilometer neun hatte ich ihn jedoch immer noch an meinen Fersen und konnte seinem langgezogenen Endspurt nichts mehr entgegen setzten.  Mit der Zeit von 32:17 Min.  -immerhin 30 sec. schneller als im letzten Jahr-  kann ich trotzdem zufrieden sein.   

Quelle: H.G. Wolf

 

Malle (12.04.09)

Die drei Wochen auf Mallorca haben sich gelohnt!  In der ersten Woche konnte ich für mich, bei bestem Wetter, sehr gut trainieren.  Das Radfahren stand  dabei im Vordergrund.  Die restliche Zeit musste mein eigenes Training sich dem des Landeskaders unterordnen,  da ich als Landestrainer Triathlon, gemeinsam mit Dr. André Albrecht,  die 14 bis 23 jährigen Jugendlichen zu betreuen hatte. Leider war das Wetter in der Zeit nicht immer optimal, trotzdem konnten wir alle wichtigen Einheiten absolvieren. Auch ich konnte zu der Zeit mehr trainieren, als es mein Job  zu Hause zugelasen hätte. Nun kann die Saison beginnen.

 

Wieder fit!! (15.03.09)

Nachdem ich verletzungsbedingt Monate lang kein systematisches Training durchführen konnte, bin ich nun wieder gut im Training. Die steigende Form konnte ich bei Wettkämpfen in meiner neuen Heimat Wolfsburg unter Beweis stellen.  

Ein Sieg bei den Kreismeisterschaften im Crosslauf vor meinen Trainings- und Mannschaftkameraden Sascha Diehr und Ulrich Petri war Anfang Februar ein gelungener Einstieg in die Saison 2009.

Drei Wochen später konnte ich den Wolfsburger Cross-Duathlon für mich entscheiden, wobei ich nur knapp über meinem eigenen Streckenrekord von 2007 blieb.

Ein weiterer Beweis, dass zumindest die Laufform stimmt, war der Sieg beim Vorsfelder Stadtlauf. Auf vermessener aber regennasser und verwinkelter Stecke erzielte ich trotz Sturz eine Zeit von 32:33 Minuten.

Nun wartet ein drei wöchiges Trainingslager auf Mallorca auf mich. Hier werden dann endlich das Konto der bisher noch wenigen Radkilometer aufgefrischt. Danach stehen der Osteroder Altstadtlauf und die deutschen Duathlon-Meisterschaften in Falkenstein auf dem Terminplan.

 

Neuigkeiten zur Knieverletzung (11.10.08)

Die Ursache für meine langwierigen Knieschmerzen scheint gefunden zu sein: Zeckenbiss, Berreliose. Zwar zeigte eine MRT-Aufnahme des Knies einen Anriss im Hinterhorn des linken Innemeniskus, diesen wollten die Ärzte jedoch nicht operieren. Nach mehrwöchiger Pause begann ich wieder mit leichtem Training. Ich hatte keine starken Schmerzen mehr, eine kreisrunde Rötung, die sich bis zur Wade ausbreitete brachten mich, gemeinsam mit Chiropraktor Alexander Steinbrenner dann auf den Zeckenbiss als mögliche Ursache. Diese wurde kurz darauf durch ein Bluttest bestätigt. Eine dreiwöchige Antibiotikatherapie wird hoffentlich die Borrelien beseitigen. Die Triathlon Saison ist dann zwar vorbei, dafür kann ich mich dann aber früh, und voll motiviert auf das nächste Jahr vorbereiten. Schließlich habe ich einiges nachzuholen...

 

Verletzt (23.05.09)

Eine akute Meniskusreizung zwingt mich zur Zeit zu einer Trainings- und Wettkampfpause.
Starke Schmerzen im linken Knie, die sich vor allem beim Radfahren bemerkbar machen, setzten mich schon vor einigen Wochen außer Gefecht. Nach Behandlung beim Chiropraktor und Eigentherapie habe ich eine Radausfahrt zum Test absolviert. Der Wink des Schicksals war eindeutig: Die Schmerzen traten wieder auf, starker Regen kam auf, beim überqueren von Bahnschienen Stürzte ich; natürlich auf die betroffene Seite. Wieder Pause.
Somit findet der geplante Einstieg in die Triathlonsaison, der 70.3 in Rapperswill-Jona/Schweiz, leider ohne mich statt.
Drückt mir die Daumen, dass ich am 07.Juni beim Zweitligarennen in Hannover wieder fit bin!!!

 

Sieg bei Läufen in Allerbüttel und Meinersen (16.05.08)

Bei den 10km Läufen in Allerbüttel und Meinersen konnte ich einen guten Einstand als Neu-Wolfsburger geben. Beide Veranstaltungen habe ich vor Ulrich Petri vom Vfl Wolfsburg, mit dem ich schon einige Trainingseinheiten absolvierte, gewonnen.  
In Allerbüttel konnte ich noch ohne Druck von vorne das Rennen bestimmen. Zum Glück musste ich nicht alles geben, da sich die Beinchen von einer Radleistungsdiagnostik vom Vortag doch noch schwer anfühlten.
Das Ergebnis des Radtestes und die Zeit von 32:48 Min über 10km im oberen GA2-Bereich bestätigen die gute Form.
In einem Interview im Vorfeld des Laufes von Meinersen, welches groß in der Zeitung stand, wurde mir mehr oder weniger aufgedrückt, den Streckenrekord von 32:28 Min. zu brechen.
Also ging ich den zweimal zu durchlaufenden 5km Rundkurs offensiv an. Nach der ersten Runde lag ich mit 16:08 Min., trotz einer matschigen und von großen Pfützen übersäten Waldpassage, voll auf Rekordkurs. Im Ziel blieb dann die Uhr jedoch bei 32:57 Min. stehen, obwohl ich nicht viel an Geschwindigkeit verloren hatte. (????) Der Grund: Das Führungsfahrzeug hatte das gesamte Feld ca. 150m zu weit gelotst. Rein rechnerisch wäre der Rekord also in greifbarer Nähe gewesen. Knapp wäre es trotzdem geworden, was für die klasse Zeit von Mirco Appel spricht!

 

Sieg beim Silvesterlauf in Bernshausen (31.12.07)

Nach einem spannenden Kampf an der Spitze des Feldes mit Lars Möller von der LG Braunschweig (amtierendes Landesmeister über 5000m) und Henrik Göckeritz von der LC LC Erfurt (einer der besten Juniorenläufer Deutschlands) konnte ich die 10km siegreich nach 33:02 Min. beenden.
Einen Sieg gegen die stake Konkurrenz hatte ich aufgrund meines berufsbedingten Trainingsrückstandes gar nicht erwartet.
Dementsprechend hart musste ich mir den Erfolg erkämpfen. Bei Kilometer fünf hatten Lars und ich den jungen Erfurter abgehängt. Nun konnten wir auf der letzten Runde, die sehr windanfällig war, vom Windschatten profitieren, den wir uns abwechselnd gaben. Bei Kilometer acht bekam Lars jedoch plötzlich Seitenstechen, die ihm sogar zum Anhalten zwangen. Selber am Ende meiner Kräfte konnte ich noch einen sechzehn sekündigen Vorsprung vor dem stark Laufenden Henrik Göckeritz ins Ziel retten. Dritter wurde der Lokalmatador Christian Kalinowski von der LG Eichsfeld.
Gut zu wissen das es noch einigermaßen klappt, mit dem schnell Laufen. Und es kann nur besser werden...